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Sozialkunde

Oftmals wird Sozialkunde-Unterricht auch als "Gemeinschaftskunde" bezeichnet. Die Bezeichnung "Politische Bildung" wird nicht mehr so häufig verwendet.

Politische Bildung und der Schulalltag

Bei diesem Unterrichtsfach handelt es sich um ein in Deutschland in den Schulalltag eingeführtes Unterrichtsfach, welches sich zum Ziel gesetzt hat, den Schülern das politische System und die Rechtsordnung, welche sich dahinter verbirgt näher zu bringen und genauer zu erklären.

Auch die Wirtschaftsordnung wird bei diesem Fach keineswegs außer acht gelassen.

Außerhalb Deutschlands werden alle Themen, welche wir unter Sozialkunde verstehen, mit in den Geschichtsunterricht aufgenommen. Neben dem Geschichtswissen wird so auch politisches Wissen den Schülern vermittelt.

Themenfelder des Sozialkundeunterrichts sind:

  • Politik und Jugendliche
  • Medientechnik und Kommunikationswege
  • Menschenrechte
  • Rechtsverordnungen und Rechtssprechung
  • Staatsformen
  • Wirtschaftlichkeit und Arbeitsalltag
  • Internationale Politik

Vermittelt werden soll in erster Linie ein demokratisches Handeln. Darunter versteht man die Steigerung der Kompetenz jedes einzelnen im interkulturellen Bereich, sowie der Aufbau von Wissens, welches zur Entwicklung auf nationaler und internationaler Ebene in politischen Bereichen verhelfen soll.

Weitere Teilgebiete dieses Unterrichtsfachs sind:

  • Die Einzelperson als Teil der Gemeinschaft
  • Die Lebenswelt der Jugendlichen
  • Konflikte und Regelung
  • Gesellschaftlicher Wandel
  • Demokratisches Zusammenleben – Grundsätze

Abweichungen des Unterrichtsstoffs

Die spezifischen Inhalte variieren je nach Bundesland leicht in ihren Themengebieten.

Sozialkunde, beziehungsweise "Gemeinschaftskunde" lehrt weiterhin den gemeinsamen Umgang mit anderen Menschen. Hierbei werden einem soziale und gesellschaftliche Werte näher gebracht. In diesem Schulfach wird dabei auf eine Menge Praxis eingegangen. Auch aktuelle Weltthemen werden in diesem Unterrichtsfach behandelt. Der Bezug zur Realität ist hierbei vollstens gewährleistet und sorgt auch dafür, ein gewisses Interesse an der eigenen Umwelt zu wecken. Mit Umweltinteresse ist dabei in erster Linie nicht die Umwelt als Natur gemeint, sondern die Gesellschaft der Menschen, sowie das politische Miteinander.

Was ist wichtig an diesem Unterrichtsfach?

Sozialkunde ist dabei fixiert darauf, einem soziale Kompetenz zu vermitteln. Darunter ist unter anderem auch zu verstehen, dass man eine gewisse Toleranz entwickelt und als Person in der Lage ist, sich in ein gegebenes Umfeld zu integrieren, sodass ein friedliches Zusammenleben gewährleistet ist.

Sozialkunde in der Grundschule

Sozialkunde wird auch bereits ab der Grundschule unterrichtet und ist hier ein Teil des sogenannten Sachkunde-Unterrichts. Bereits ab der Grundschule ab soll ein Interesse an eigenen Land geweckt werden. Im späteren Verlauf der Schule wird Sozialkunde ein eigenständiges Fach, welches als besonders Fachübergreifend mit den Fächern Erdkunde (Geographie) und Geschichte gilt.

Sozialkunde selbst ist ein Teil der Gesellschaftswissenschaften und muss durchschnittlich in Deutschland zwei bis vier Jahre lang belegt werden.