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Atom

Atome sind Baustein, aus denen alle Stoffe bestehen. Atome bestehen aus einem Atomkern und der Atomhülle. Im Vergleich zur Atomhülle nimmt der Atomkern nur einen sehr kleinen Raum ein. Der Kerndurchmesser beträgt etwa 10-14 m. Das gesamte Atom dagegen hat einen Durchmesser von ca. 10-10 m. Aber die Masse konzentriert sich weitgehend im Kern des Atoms.

Von den Zuständen und Vorgängen in der Atomhülle hängen die chemischen Eigenschaften eines Stoffes ab. Eine Veränderung durch chemische Reaktionen erfolgt nur in der Atomhülle, jedoch nicht im Atomkern. Zwar entstehen dadurch keine neuen Elemente, aber neue Stoffe mit anderen Eigenschaften.

Eine Veränderung der Atomkerne kann man nur durch Kernspaltung oder einer Kernfusion erreichen. Dabei werden Atomkerne mit neuen Elementen gebildet.

Die elektrisch negativ geladen Elektronen befinden in der Atomhülle. Aus den elektrisch neutralen Atomen werden durch Abgabe bzw. Aufnahme von Elektronen elektrisch geladene Ionen. Elektrisch ungeladene Neutronen und elektrisch positiv geladene Protonen befinden sich im Atomkern.

Atome sind elektrisch neutrale Teilchen. Daher muss die Anzahl der Elektronen gleich der Anzahl der Protonen in einem Atom sein.

Die Kernladungszahl ist die Protonenzahl und im Periodensystem entspricht sie der Ordnungszahl. Während der kleine Atomkern massereich ist, ist die größere Atomhülle fast masselos.

Mit einem einfachen Mikroskop bzw. mit dem bloßen Auge sind die einzelnen Atome nicht sichtbar. Dafür benötigt man ein besonderes Elektronenmikroskop. Aber auch mit diesem kann man nicht zwischen dem Kern und der Hülle unterscheiden. Nur mithilfe spezieller physikalischen Experimente kann man den Atombau, die innere Struktur von Atomen, untersuchen.