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Die Evolutionstheorie von Charles Darwin

Der britische Naturwissenschaftler Charles Darwin lebte von 1809 - 1882. Seine Beiträge zur Evolutionstheorie werden bis heute in der Naturwissenschaft zur Erklärung für die Entstehung und Weiterentwicklung des Lebens benutzt.

Im Alter von 22 Jahren begab er sich mit dem britischen Schiff „Beagle“ auf eine 5 Jahre dauernde Reise um die Welt. Die geologischen Eigenschaften der Kontinente und Inseln wurden während dieser Fahrt erforscht. Dabei wurden eine große Anzahl von Fossilien und Lebewesen von Charles Darwin untersucht. Zwischen den verschiedenen Lebensformen fand er dabei viele Gemeinsamkeiten.

1838 verfasste Charles Darwin aufgrund dieser Entdeckung der Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten seine Theorie von der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion. Damit waren die Grundlagen der Evolutionslehre geboren:

  • genetische Weiterentwicklung der Lebewesen durch Mutation ihrer Gene
  • Durchsetzung positiver Veränderungen, während negative Entwicklungen ausgerottet werden durch Konkurrenzkampf

Diese Erkenntnisse schrieb Darwin in einem Buch mit dem Titel „On the Origin of Species“ , übersetzt: „Die Entstehung der Arten“, nieder.

Evolution - Wettbewerb, Vielfalt, Ausrottung

In der Naturwissenschaft wird durch die Evolution die Entstehung des Lebens auf der Erde erklärt. Diese Theorie ersetzt in den meisten westlichen Ländern die Schöpfung durch einen Gott. Ein wichtiger Fakt ist: Vor einigen Millionen Jahren hat kein heute lebender Mensch gelebt und kann daher nicht über das Aussehen der Welt in dieser Zeit berichten. Deshalb berufen sich die Forscher auf die Erkenntnisse, die sie aus den ausgegrabenen Fossilien gewinnen oder was aus Sicht der Genetik heute an Lebewesen beobachtet wird.

Zusammengefasst besagt die Evolutionstheorie folgendes:

  • Viele Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten weisen die Lebewesen auf der Erde auf.
  • Lebewesen verändern sich durch die Mutation von Genen. Spezien, die eine positive Entwicklung durchlaufen, setzen sich durch. Das heißt ihre Entwicklung ist zu diesem Zeitpunkt und auch für die entsprechende Umgebung nützlich.
  • Zur Ausrottung führen sogenannte negative (genetische) Entwicklungen. Die Anzahl dieser Lebewesen reduziert sich bis keines von ihnen mehr existiert.
  • Es findet zwischen den einzelnen Spezien und auch einzelnen Individuen ständig ein Wettbewerb statt, der den eigenen Fortbestand sichert. Dies geschieht in Form von der Beschaffung von ausreichend Nahrung bis hin zur Fortpflanzung.
  • Für das Überleben sind sowohl körperliche Kraft als auch geistige Leistung und die Anpassung an die Umgebung und die Situation wichtig. Deshalb kann man nicht nur sagen „Der Stärkste überlebt.“, sondern man muss sagen: „Der Fitteste überlebt.“