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Umrechnungsgrößen in der Informatik

Wer sich seine Dateien oder genauer gesagt seine Festplatte schon einmal angesehen hat, hat sicherlich gemerkt, wie schnell Speicher gefüllt wird und welche Art von Dateien im Vergleich zu anderen wesentlich mehr Speicher benötigen. Spiele, Videos und Musik nehmen in der Regel im Vergleich zu Bildern wesentlich mehr Speicher in Besitz.

Was ist mit Speicher gemeint?

Mit Speicher ist die Kapazität eines Speichermediums gemeint. Speichermedien können zum Beispiel CD's, DVD's und auch Festplatten, der interne Arbeitsspeicher und USB-Sticks sein. Grundlegend werden Dateien Binär abgespeichert. Wer sich bereits mit dem Binär-Zahlensystem auseinander gesetzt hat, weis das Zeichen hier als Nullen und Einsen gespeichert werden. Jede Datei wird demzufolge als eine Kombinationen von Nullen und Einsen gespeichert.

Wie setzt sich der Speicherverbrauch zusammen?

Die Nullen und Einsen stehen auch für die Zustände "Aus" und "An". Hiermit werden unter anderem auch die verschiedenen Rechenoperationen ausgeführt. Reiht man 8 Binärzeichen (8 Bit), aneinander, so nennt man dies 1 Byte.

Alle weiteren Umrechnungen, beispielweise Byte in KiloByte werden mit der Zahl 1024 umgerechnet. Die folgende Tabelle verdeutlicht noch einmal, wie sich die Größen zusammensetzen.

1 Byte = 8 Bit
1 KiloByte (KB) = 1024 Byte
1 MegaByte (MB) = 1024 KiloByte
1 GigaByte (GB) = 1024 MegaByte
1 TeraByte (TB) = 1024 GigaByte

Nach TeraByte geht es selbstverständlich noch weiter mit noch weitaus größeren Größen wie zum Beispiel Peta- und ExaByte. Im Fachhandel erhält man Festplatten in den Größenordnungen von etwa 500 GB bis 2 TB, wobei man schon bei diesen Größenverhältnissen lange brauchen wird, um diese Restlos zu füllen. Inzwischen existieren sogar schon erste Modelle mit bis zu 3 TeraByte, wobei hier darauf zu achten ist, dass nicht alle Betriebssysteme diese problemlos nutzen können.

Weitere Größen in der Informatik

Eine weitere Kenngröße ist zum Beispiel die Taktfrequenz eines Prozessors. Diese wird inzwischen in GigaHertz angegeben. Grundlegend gilt, dass je höher diese Frequenz ist, desto besser. Computer mit mehreren Prozessoren mit einer höheren Taktfrequenz sind in der Lage Rechenoperationen sehr schnell durchzuführen. Die Tatsache, dass dadurch Programme und ähnliches schneller Laden und auch flüssiger ausgeführt werden nennt man Performance. Inzwischen gibt es Prozessoren, welche je nach benötigter Leistung und anstehenden Rechenoperationen in der Lage sind die eigene Taktfrequenz anzuheben. Somit wird gewährleistet, dass der Prozessor einerseits einen sparsameren Energieverbrauch hat und andererseits auch ein längeres Leben. Hertz oder kurz "Hz" haben als Umrechnungsfaktor 1000. Auch hier gibt es die Größen Kilo-, Mega-, sowie GigaHertz.