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Die Evolution vom Einzeller bis zum Menschen

Viele Menschen stellen sich die Frage, woher die Menschen eigentlich kommen. Naturwissenschaftler, hauptsächlich die Biologen, versuchen auf diese Frage eine Antwort zu bekommen. Doch die Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig über die Evolution bis hin zum Menschen. Deshalb hier nur eine grobe Einsicht auf die Theorien, die zur Zeit vorherrschen.

Einzeller - Die ersten Lebensformen ...

Laut den Wissenschaftlern haben sich die ersten Einzeller aus den Grundbausteinen des Lebens entwickelt. Vertreter dieser ganz einfachen Lebensform gibt es auch noch heute. Das Pantoffeltierchen ist eines davon. Zu finden ist es im Süßwasser. Vor ca. 3,5 Milliarden Jahren sollen laut der Wissenschaft die ersten Einzeller gelebt haben.

Später sollen sich die Einzeller weiterentwickelt haben, zu mehrzelligen Lebensformen. Damit die einzelnen Zellen bestimmte Funktionen optimal erfüllen können, haben sie sich zunehmend spezialisiert. Für die gesamte Lebensform bedeutet dies jedoch, dass sie von mehreren Zellen abhängig ist. Mit nur einer Art von Zelle wäre sie nicht überlebensfähig. Auch diese Mehrzeller entwickelten sich weiter. Aus ihnen wurden komplizierte, wirbellose Tiere. Wie bei den Einzellern gibt es auch von dieser Lebensform noch heute Vertreter, z. B. Würmer.

Die Naturwissenschaftler gehen davon aus, das die ersten Wirbeltiere vor ca. einer halben Milliarde Jahren entstanden sind, Amphibien und Reptilien vor ca. 300 Millionen Jahre. Das Zeitalter der Dinosaurier kam etwas später, vor ca. 235 Millionen Jahre. Vor ca. 65 Millionen Jahre starben sie aus bisher noch unbekannten Gründen aus. Einige sagen der Grund dafür war ein Meteoriteneinschlag, andere halten wieder gesteigerten Vulkanismus für die Ursache.

... bis hin zum Menschen

Die Entwicklung der Lebewesen setzte sich auch nach dem Aussterben der Dinosaurier fort. Die Entwicklung nahm langsam aber sicher die Richtung, wie wir sie heute aus der Natur kennen. Dabei wurde eine Grundtendenz beobachtet und zwar die Entstehung von intelligenteren Lebensformen.

Hierzu folgendes Beispiel: Krokodile, die noch sehr an die Urzeitechsen erinnern, besitzen nur einer begrenzte Hirnkapazität. Auf ihre Umgebung reagieren sie fast nur reflexartig. Bei einem Hund hingegen sieht dies anders aus. Obwohl auch er einige Reflexe besitzt, kann er doch einige Befehle erlernen. Auch einige Zusammenhänge kann er begreifen, wie der russische Wissenschaftler Pawlow bewiesen hat.

Diese Überlegungen werden besonders interessant, wenn man sich die Affen ansieht. Man hat nicht nur festgestellt, dass sie lernfähig sind, sondern es wurden auch soziale Verhaltensweisen und Emotionen bei ihnen beobachtet. In der Biologie gilt der Affe deshalb als Vorfahre des Menschen.